alles hoch offiziell

November 25, 2008 - Leave a Response

Ich bin nun wieder zurück nach einem anstrengenden (im positiven Sinn) Wochenende. Was gibt es nun zusagen?!
Die Verleihung der Studienabschlüsse (in meinem Fall Bachelor) war (typisch) recht langweilig und einfallslos, der Rest des Wochenendes war (typisch) feucht fröhlich und ausgelassen. Man hat alle Freunde und Bekannte aus der Zeit wieder getroffen und sich mit dem einen oder anderen mehr oder weniger tiefgründig unterhalten….
Das ist auch eigentlich schon alles was man sagen muss über dieses teils auch recht seltsame Wochenende in einer Welt zu der ich schon irgendwie gar nicht mehr gehöre….

back in town

November 14, 2008 - Leave a Response

Es soll doch noch einmal ein paar Worte an dieser Stelle geben.

Ich werde nächste Woche noch einmal nach Irland fliegen um an den Graduation Feierlichkeiten meines Jahrganges teilzunehmen. Ich werde auch alle meine Freunde und Bekannten wieder sehen und wahrscheinlich noch einmal etwas davon berichten.

Soweit so gut. bis demnächst also,

Time 2 say goodbye

Juli 7, 2008 - One Response

Tja was soll ich sagen…

ich bin nun seit gut vier Wochen zurück in Deutschland und habe mich schon wieder komplett zurückgefunden.

Meine Rückreise Ende Mai/Anfang Juni  hat mich von Dublin über die Isle of Man, Blackpool, Liverpool und Cardiff geführt. Ich bin noch mal eine Woche mit dem Rucksack umher gereist und habe es genossen.

Damit ist das auch das Ende dieses Blogs…Ich werde ihn auf jeden Fall noch etwas online lasse um anderen die Chance zu geben, alles in Ruhe zu lesen.

…ciao…

P.S.: Ich habe auch all meine Prüfungen erfolgreich bestanden. =)

konzentriert unkonzentriert

Mai 15, 2008 - Leave a Response

Die erste Prüfungswoche ist nun so gut wie gelaufen. Im Gegensatz zur letzten, der Vorbereitungswoche kann ich mich sogar öfter zum lernen bewegen. Es könnte auch daran liegen, dass ich einigen meiner Kollegen ab und zu helfe und um ein gewisses Grundwissen nich herum komme. Außerdem hilft der leichte Termindruck. Die Prüfungsordnung ist da für hier der Hammer. Kleiner Auszug gefällig?: Handy klingelt in der Prüfung kostet 64€ und die Prüfungsrsultate und zwar von allen Prüfungen. Spicken kostet minimal die aktuellen Prüfungsresultate maximal auch noch die vom letzten Jahr…

also dann wird fröhlich weiter gelernt… ;-)

…ciao…

vom schweren Studentenleben

Mai 6, 2008 - Leave a Response

Prüfungszeit = unendlich viel Zeit die verbraucht werden muss. Genauso geht es mir zur Zeit und die Tatsache, dass das Wetter in Sligo im Moment schon fast sommerlich ist, fördert meine Lust zum Lernen nicht gerade. So kam es auch heute, dass ich recht schnell zugesagt habe, als Sarah mich gefragt hat ob ich mit zum Strand kommen wolle. Was soll ich sagen!? Nach einigem aufwärmen in der Sonne war ich sogar kurz im Wasser. Leider ist es noch sehr kalt. Spass gemacht hats trotzdem und etwas gelernt habe ich hinterher sogar auch noch.

Hier noch ein paar Bilder:


…ciao…

Ausgelesen X

Mai 4, 2008 - Leave a Response

Nun ist es soweit. Das ist nicht nur der zehnte Artikel, sondern auch das vorerst letzte Buch, was ich ausgelesen im Schrank stehen habe. Es handelt sich dieses Mal wieder um einen deutschen Klassiker: Franz Kafka. Ich habe eine kurze Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Namen „Das Urteil“ gelesen, welche neben dem Titelwerk unteranderem auch die viel bekannte Geschichte „Die Verwandlung“ zu finden ist. Leider sind das auch die zwei einzigen längeren Geschichten. Alle anderen machen für mich eher den Eindruck als seien sie nur Arbeitsproben oder Skizzen, welche nicht unbedingt dafür gedacht waren veröffentlicht zu werden.

Doch auch diese zwei Geschichten konnten mich irgendwie Kafka nicht näher bringen. Sie sind ohne Zweifel wunderbar geschriebene Stücken Literatur, aber eben nicht in der Art wie ich sie schätze. Ich möchte aber auf keinem Fall jemanden, davon abraten, dass Buch zu lesen. Es dürfte wahrscheinlich noch interessanter sein je mehr man von Kafka liest, denn der beschrieben „Arbeitsskizzenstil“ lässt andere Kafkageschichten, wahrscheinlich noch klarer erscheinen.

Im nächsten Buch lese ich gerade, sodass ich es erst in ein paar Tagen präsentieren kann. Es handelt sich um ein Stück Gegenwartsliteratur. In diesem Sinne….

…ciao…

Das Ergebnis.

Mai 3, 2008 - Leave a Response

Ja tatsächlich gab es gestern schon das Ergebnis vom Mathetest. Die schlechte Nachricht zu erst: einige derer, die mit feiern war sind glatt durchgefallen (war eigentlich zu erwarten). Dafür haben die anderen meist knapp bestanden. Bei mir selber sah es recht gut aus, der Vorbereitung sei dank. :-D

…ciao…

Ausgelesen IX

April 29, 2008 - Leave a Response

Heraus aus der Welt der Reportage kam ich direkt hinein in die, mir bis dahin recht unbekannte Welt des Landes Afghanistan. Dazu gekommen bin ich durch das wunderbare Geburtstagsgeschenk von Danuta: das Buch Khaled HosseinisThe Kite Runner„.

Ich habe nicht viel in letzter Zeit mitbekommen, aber anscheinend hat das Buch wohl für viel Aufsehen gesorgt und ist auch verfilmt worden. Nun das ist meine Sicht darauf…

Die Geschichte beginnt im Kabul der 1970er Jahre. Amir ist der Sohn eines bürgerlichen Paschtunen, welcher Hassan und seinen Vater, beide Hazara als Diener beschäftigt. Amir begegnet Hassan freundlich, sieht ihn als Spielkameraden, sieht sich aber trotzdem durch seine Fähigkeiten wie lesen oder schreiben als etwas hervorgehoben gegenüber Hassan. Baba, Amirs Vater erzieht seinen Sohn zwar teilweise nach westlichen Werten und macht ihm damit klar, dass Hassan kein Mensch zweiter Klasse ist, aber das Umfeld aus Gesellschaft, Freunden und Schule suggeriert zum Großteil ein anderes Bild. Dies trübt die Beziehung der beiden am Anfang kaum, aber je älter Amir wird, desto mehr denkt und überdenkt er die Situation. Amir hat zudem noch damit zu kämpfen, dass sein Vater nicht nur Hassan viel Aufmerksamkeit schenkt, sondern ihn kritisch beobachtet was seine sich entwickelnde Männlichkeit betrifft. Amir ist kein Junge der Fussball spielt oder sich rauft. Er liest lieber Bücher und fängt an selber Geschichten zu schreiben. Eine Leidenschaft die er mit Hassan teil ist das „Papierdrachenfliegen“, welches sich unter den Kindern in Afghanistan großer Beleibtheit erfreut. Amir lenkt dabei meist den Drachen, während Hassan ihm assestiert. Bei einem großen Wettkampf eines Winters gewinnt Amir, was ihm auch den Respekt seines Vaters einbringt. Hassan macht sich gleich nach dem Sieg auf den Weg den Drachen, den Amir besiegt hat zu finden und ihm als Trophäe zu übergeben. Er wird dabei von einer Gruppe Jugendlicher angehalten, gegen welche er Amir Monate zu vor verteidigt hatte. Aus Rache wird er nun von diesen verprügelt und vergewaltigt. Amir, welcher sich Sorgen um Hassan macht und ihn gesucht hat, sieht das alles mit an, ist aber selber nicht in der Lage beziehungsweise zu feige einzugreifen. Mit diesem Wissen Hassan unter die Augen zu treten wird für ihn von Tag zu Tag unmöglicher bis er ihm einen Diebstahl unterschiebt um seinen Vater dazu zu veranlassen, Amir und dessen Vater Ali zu entlassen. Doch es sollte nicht lange dauern bis auch Baba und Amir ihr Heim verlassen müssen und im Flüchtlingstrek vor der russischen Invasion nach Iran fliehen. Von dort aus geht es weiter in die USA, wo fort an Amirs zu hause sein wird, wo er studiert, heiratet und als Schriftsteller arbeitet. Es vergehen circa 25 Jahre bis er von einem alten Freund seines bereits lange verstorbenen Vaters kontaktiert wird mit der Bitte dringend nach Iran zu Reisen um von ihm etwas wichtiges zu erfahren. Dort angekommen erfährt er nicht ohne Schock, dass Hassan sein Halbbruder war, weil sein Vater mit seiner Dienerin geschlafen hatte. Hassan hatte auch einen Sohn welcher noch immer in Kabul lebt, während er selber von den Taliban umgebracht wurde. Rahim Khan, der Bekannte bittet Amir daraufhin Hassans Sohn im vom Krieg erschütterten Afghanistan (kurz vor der amerikanischen Invasion) ausfindig zu machen, um ihn in den sicheren Iran zu schaffen…Eine Aufgabe die Amirs Leben ändern wird. An dieser Stelle möchte ich nur noch verraten, dass die Geschichte interessant aber glücklicherweise nicht in einem kitschigen Happyend endet.

Geschrieben ist das Buch aus Amirs Perspektive und enthält somit alle seine Gedanken und Reflektionen. Es ist in einfache, leicht verständliche Sätze gegliedert, welche das lesen erleichtern. Auch wenn das Buch (vorallem bis kurz vor Schluss) wenig wirkliche Spannungsbögen bietet, ist es sehr interessant und öffnet den Horizont zu einer ganz anderen, unbekannten, wie auch teilweise grausamen Welt. Besonders interessant sind auch Passagen, in denen der Leser einiges über die Sitten und Gebräuche des Afghanischen Volkes im Zusammenhang mit Hochzeit und Beerdigung (der Tod spielt eine große Rolle in diesem Buch) seiner Mitglieder erfährt.

Ich kann es definitiv weiterempfehlen, ob nun in deutsch oder in englisch, es ist wirklich lesenswert.

…ciao…

P.S.: @Danuta: Ich kann an dem Buch nichts schlechtes finden. ;-)

Ausgelesen VIII

April 29, 2008 - Leave a Response

Weiter geht die Aufholjagd mit einem Sachbuch, welches schon seit Weihnachten auf meinem Tisch liegt. Es handelt sich um Die Seite Drei“ Herausgegeben von Gernot Sittner.

Eigentlich habe ich fast gar nichts zu dem Buch zu sagen außer: „Unbedingt lesen!!!!“ Das Buch ist eine Selektion von Reportagen aus der „Süddeutschen Zeitung“ der letzten 50 Jahre. Diese haben dort ihren festen täglichen Platz auf eben jener Seite Drei. Das Buch eignet sich eigentlich für jeden Typ Leser, da es ein unglaublich breites Themenspektrum abdeckt. Es wird alles von Politik, über Schicksale, Sport, Katastrophen hin zu Lokalem von jedem ein wenig geboten. Auch wenn ich das Buch komplett gelesen habe und auf enorm interessante Dinge gestoßen bin, ist es doch eines jener Werke, in die man einfach mal nur hinein lesen kann und sich nach ein oder zwei Geschichten wieder verabschieden kann. Eben ein Buch zum genüsslich, entdeckerischen Lesen ohne literarische Hintergründe, was aber nicht heißt, dass die Reportagen keine literarische Qualität hätten.

…ciao.

Ausgelesen VII

April 29, 2008 - Leave a Response

Schon wieder ein Buch… Ich bin immer noch dabei meinen Rückstand aufzuholen, aber es wird besser… :-) Heimlich vorgenommen hatte ich mir ja, bis ich aus Irland heimkehre alle Bücher abgearbeitet zu haben. Es sollte zu schaffen sein, zumal ich mit diesem nur noch vier vor mir habe.

Ich bin begeistert von Ian McEwan und so kam ich am letzten Werk des Autors, welches erst im vorigen Jahr erschienen ist nicht vorbei. Ich habe mir also die reichlich teure, orginale Hardcoverausgabe von „On Chesil Beach“ (im deutschen „Am Strand“ bei Diogenes) gekauft.

Es handelt sich hierbei eher um eine Novelle als einen Roman. Das Buch ist sehr kurz im Umfang, beschreibt aber eine verhältnismäßig lange Zeitspanne.

Es begint alles in einem kleinen Hotel an der Küste von Dorset, in dem Edward und Florence ihre Flitterwochen verbringen. Die Geschichte spielt im im England der 50er Jahre, was einige Dinge wie körperliche Distanz und sexuelle Unerfahrenheit der Darsteller erklärt. Auch kommen beide aus Familien, welche unterschiedlicher nicht sein könnten.Das hat aus beiden ziemlich verschiedene Persönlichkeiten geformt.

Infolge des gemeinsamen Abendessens bekommt der Leser einen Einblick in die Gedankenwelt der beiden, was sofort zu einigen Vorahnungen führt. „Murphys Law“ folgend geht die Hochzeitsnacht gründlich schief, was zu einem McEwan-typischen Lebensandauernden Bruch führt.

Strukturell und sprachlich ist das Buch sehr klar geordnet. Es besteht aus fünf Teilen (keine fünf Akte) und wird in langen, mit vielen Adjektiven versehenen Sätzen erzählt. Innerhalb dieser Teile wird meist mehrmals zwischen der eigentlichen Handlungszeit, an diesem bestimmten Abend und der Vergangenheit, nämlich der Zeit in der Edward und Florence sich kennenlernten gesprungen. In dieser Vergangenheit gibt es zwei Handlungstränge, die sich zwangsläufig kreuzen. Der eine Handlungstrang in dem Florence, ihre Vergangenheit und ihre Familie näher beleuchtet werden, sowie der zweite Handlungstrang in dem Edward unter die Lupe genommen wird. Durch die Rückgriffe und Erklärungen bekommt der Leser nicht nur ein breites Bild der zwei Hauptpersonen, sondern bleibt in einer konstanten Spannung in Bezug auf die Haupthandlung. Eigentlich müsste man sich Zeit nehmen und dieses wahrlich brilliante Buch an einem Stück durchlesen…

…ciao…